Rohstoff

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Erfahren Sie in diesem Bereich mehr über den Rohstoff PET, seine vorteilhaften Eigenschaften, sowie die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten am Markt.

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Was ist PET?

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Max erklärt:
Kunststoff zum Wegwerfen zu schade!

Quelle: PlasticsEurope AISBL / Youtube 
Länge: 3:16 min

Allgemeines

Allgemeines über PET

Polyethylenterephthalat (Kurz PET) ist ein durch Polykondensation hergestellter thermoplastischer Kunststoff aus der Familie der Polyester. PET hat vielfältige Einsatzbereiche und wird unter anderem zur Herstellung von Kunststoffflaschen (PET-Flaschen), Folien und Textilfasern verwendet. Die weltweite Produktion liegt bei 40 Millionen Tonnen im Jahr.

PET ist polar, dadurch sind starke zwischenmolekulare Kräfte vorhanden. Das Molekül ist zudem linear ohne Vernetzungen aufgebaut. Beides sind Voraussetzungen für teilkristalline Bereiche und Fasern. Durch diese Bereiche ergibt sich auch eine hohe Bruchfestigkeit und Formbeständigkeit bei einer Temperatur über 80 °C.

PET - Prozess & Verarbeitung

Wo finde ich PET im Markt?

PET als Werkstoff gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten am Markt. So werden unter anderem Fasern für die Textilindustrie und Folien hergestellt. Schauen Sie doch einmal auf das Etikett Ihrer T-Shirts! Im Bereich der Verpackungstechnik hat sich PET ebenfalls etabliert. Ob für kosmetische oder chemisch-technische Anwendungen, PET-Verpackungen haben sich seit Jahren am Markt positioniert.

Besonders die Lebensmittelindustrie überzeugt sich in zunehmendem Maße von den Vorteilen durch PET-Verpackungen. Die Eigenschaften dieses Materials erlauben den höchsten Sicherheitsstandard im Bereich der Lebensmittelverarbeitung.

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Wie entsteht eine PET-Flasche?

Zur Produktion einer PET-Flasche oder eines PET-Behälters wird bei 300° C unter hohem Druck zunächst ein Rohling, der sogenannte „Preform“ hergestellt. Dieser ist einem stabilen Reagenzglas ähnlich.

Der PET-Preform wird daraufhin von einer Maschine auf zirka 120° C erhitzt. Bei einem Druck von 40 bar wird der PET-Preform im „Streckblas-Prozess“, in die gewünschte Form geblasen. Die nachfolgende Animation zeigt vereinfacht das „Streckblas-Herstellungsverfahren“.

Verpackungsmaterialien im Vergleich

Die verschwiegenen Vorteile von PET-Verpackungen

Viele Emotionen, wenige Fakten

Eine stetige Verteufelung von Kunststoffverpackungen führte jüngst von Seiten des Litauer EU-Kommissars, Virginijus Sinkevicius, zuständig für Umwelt, Meere und Fischerei, zu einem eher unrealistischen Vorschlag, eines EU-weiten Verbotes von Einwegverpackungen! Es treten zunehmend mögliche Alternativen zu Kunststoffverpackungen auf den Plan, welche bei der näheren Betrachtung keines Wegs als nachhaltiger anzusehen sind.

Um eine sachliche Diskussion zu den Themen Verpackungen und Nachhaltigkeit zu führen, sind Zahlen, Daten und Fakten unabdingbar. Eine der wichtigsten Kenngrößen beschreibt der Wert der CO2-Emissionen. Um eine neutrale Bewertung dieser Kenngröße von einer unserer 500 ml PET Hotfill-Flaschen, zu einer gleich großen Glasflasche zu erlangen, haben wir das Unternehmen ClimatePartner in München mit der Erstellung einer Berechnung der CO2-Emissionen beauftragt. Unter Berücksichtigung der Rohstoffgewinnung, der Herstellung und der Lieferung bis zum Kunden ergab die Ermittlung der notwendigen Werte und deren Vergleich ein eindeutiges Ergebnis.

Die herausragenden Eigenschaften von PET sind:

Eigenschaft

Material

PET PVC HDPE PP PS GLAS ALU.
Transparenz
Schlagfestigkeit
Wasserbarriere
Gasbarriere
Heißbefüllung
Mikrowellenbeständigkeit
Recyclingfähigkeit
Geschmacksneutral
Flexible Behältergestaltung

Bewertung

hervorragend =

gut =

grenzwertig =

schlecht =

Verpackungsmaterialien im Vergleich

Gegenüber anderen Verpackungsmaterialien bietet PET viele Vorteile. Im Besonderen gegenüber anderen Kunststoffen weist PET eine sehr gute Gas-Barriereeigenschaft auf.

Sowohl das Entweichen von CO2, als auch das Eindringen von Sauerstoff in das Füllgut wird mit PET auf ein Minimum reduziert. Dies sind nur einige der Gründe dafür, warum PET sich als Verpackungswerkstoff auf dem Markt durchgesetzt hat.

Bei einer realistisch angenommenen Jahresmenge von 4,5 Mio. Flaschen, erzeugt die Einweg-Glasflasche 186,3 Tonnen mehr CO2-Emissionen als unsere PET-Flasche. Diese Menge entspricht:

0

km

mit dem PKW

jährliche CO2 -Bindung von

0

Buchen

0

Personen

aus Deutschland

Hier wird deutlich, dass, insbesondere durch das enorme Gewicht von mehr als dem 7-fachen der PET-Flasche, die Glasflasche erhebliche Nachteile im Transport verursacht. Um endlich mit den teilweise unhaltbaren Anfeindungen in Richtung der PET-Flaschen aufzuräumen, fordern die Industrie und der Handel schon seit längerer Zeit vom Umweltbundesamt eine Erstellung einer neutralen Ökobilanz. Die heute verwendeten Werte gehen auf das Jahr 2010 zurück. Im Besonderen durch die stetig gestiegen Anzahl von individuellen Flaschen im Mehrwegsystem dürfte die Ökobilanz für das Mehrwegsystem nicht positiv ausfallen. Vielleicht ist das der Grund, wieso diese Bilanz bis heute nicht erstellt wurde!

PET - Prozess & Verarbeitung

Schön & Universell

Die hohe Transparenz und die brillante Oberfläche sorgen für besondere Anmutung und geben PET-Verpackungen eine edle Optik. Neue Etikettierlösungen mit beidseitig bedruckten Etiketten geben der Flasche eine beeindruckende Schönheit.

Das flexible Produktionsverfahren erlaubt eine nahezu unbegrenzte Designvielfalt. Im Besonderen das von EPROPLAST eingesetzte Maschinenkonzept und Werkzeugkonzept erlaubt eine universelle Formgestaltung mit minimalen Werkzeugkosten.

LEICHT

Bis zu 90% Gewichtsersparnis gegenüber Glas! Dadurch wird u. a. der Transport erheblich wirtschaftlicher.

Wegen der besseren mechanischen Eigenschaften werden auch gegenüber PE- oder PP-Flaschen Gewichtseinsparungen erzielt. Gegenüber dem Extrusionsblasformen fällt im PET-Produktionsprozess kein Materialabfall an.

Produktsicherheit

Wegen der hervorragenden Materialeigenschaften sind PET-Flaschen nahezu unzerbrechlich. Dadurch entsteht bei der Abfüllung, dem Transport und dem Gebrauch kein Bruch.

Selbst bei einer Beschädigung gibt es keine Splitterteile, die Verletzungen verursachen können. PET sorgt für den optimalen Schutz bei allen Verbrauchern.

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